Datum:
2. Juli 2026
Von:
Marion Vosen

Aber es kann etwas an der eigenen Weise des Umgangs damit verändern: Wenn ich meine Last und meine Sorgen, und sei es nur für die kurze oder längere Zeit eines Gebets, Jesus anvertraue, lege ich sie, wenigstens für einen Moment, in die Hände Gottes. Dann sind meine Sorgen nicht mehr nur meine eigenen, dann teilt Christus sie mit mir. Dann können sie, müssen aber nicht, ein kleines bisschen leichter werden: Ihr werdet Ruhe finden für eure Seele. (Mt 11,29)
Ein Gebet verändert nicht die Umstände, und es verändert nicht die Welt. Es verändert den betenden Menschen. Und betende Menschen können die Welt verändern.
Annette Blazek, St. Severin im Kirchengemeindeverband Köln-Mitte