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Erneuerung der Weihe des Erzbistums Köln an die ohne Erbsünde empfangene Jungfrau und Gottesmutter Maria |
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Die katholische Kirche feiert am 8. Dezember das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen
Jungfrau und Gottesmutter Maria In diesem Jahr ist es zugleich der 150. Jahrestag der Verkündigung des Dogmas von ihrer
unbefleckten Empfängnis. Dieses Ereignis galt es zu feiern - in
einer Diözese, in der der selige Duns Scotus gelebt hat, der schon
im 13. Jahrhundert diese Glaubenswahrheit lehrte, in der das
entsprechende Fest in sehr früher Zeit gefeiert wurde und die in
Neviges einen sehr alten Wallfahrtsort zu Ehren der Immaculata
besitzt. Deswegen haben wir diese Feierlichkeit - als ein öffentliches Bekenntnis zur Mutter Gottes und zum Glauben insgesamt - mit einer Statio an der Mariensäule vor St. Gereon begonnen. Die Mariensäule erinnert ja auch an die Verkündigung des Dogmas von 1854. Hierzu trafen wir uns um 17 Uhr im Innenhof unserer Kirche St. Maria in der Kupfergasse und sind von dort gemeinsam zur Mariensäule gezogen, um die Statio zu halten. Nach diesem feierlichen Lobpreis Mariens zogen wir mit unserer Gottesdienstgemeinde und anderen katholischen Gemeinschaften, beispielsweise Ausländergruppen aus St. Gereon und die Alumnen des Erzbischöflichen Priesterseminars, in einer Lichterprozession mit Fahnen und Bläsern zum Hohen Dom. Bei der Statio und auch während der Prozession wurde der glorreiche Rosenkranz gebetet. Die Beteiligung an der Statio und an der Prozession war unerwartet hoch. Ab 18:30 Uhr haben wir dem Pontifikalamt Sr. Eminenz Joachim Kardinal Meisner beigewohnt und uns anschließend mit unserem Erzbischof unsere Diözese und uns selbst erneut der unbefleckt empfangenen Gottesmutter, unserer ersten Diözesanpatronin, geweiht. Die Weihe hat Kardinal Meisner vor einem Bild der Immaculata, einem Geschenk von Kardinal Meisner, an einer Säule im südlichen Seitenschiff vollzogen. Die Gläubigen haben diesen marianischen Gnadentag unserer Erzdiözese mit Begeisterung und Liebe mitgefeiert, und man übertreibt nicht, wenn man feststellt, daß dieser Abend ein Triumph der Mutter Gottes war! Das sieht man auch an der überwältigenden Beteiligung: "der Dom war voll". |
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